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Diese Woche wurde die Europäische Energiestrategie vorgestellt. Vor allem in den Bereichen Raumwärme und Verkehr gibt es aus Sicht der IV die größten Einsparungspotentiale.
Als wichtige Initiative zur Umgestaltung des europäischen Energiesystems, jedoch mit Mängeln bei der Wettbewerbsfähigkeit, bezeichnet die Industriellenvereinigung die Europäische Energiestrategie, die von EU-Kommissar Günther Oettinger präsentiert wurde. Um Wachstum und Wohlstand nachhaltig garantieren zu können, müsste das Dreieck - Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit - aufgelöst werden. Dabei dürfe keiner der drei Faktoren zu kurz kommen, fordert die IV. Als wichtigste Säule eines nachhaltigen Energiesystems begrüßt die IV den Schwerpunkt Energieeffizienz. Aus Sicht der Industrie bedarf es massiver Anstrengungen in den Bereichen Raumwärme und Verkehr, da dort die größten Einsparungspotenziale gehoben werden können. Die Industrie hingegen wird bereits jetzt durch den Kostendruck des Emissionshandels zum Energiesparen gezwungen.
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa zu bewahren, muss sichergestellt werden, dass der Endverbraucher erschwingliche Energiepreise erhält, fordert die IV. Dafür würden mittelfristig fossile Energieträger und der Ausbau der entsprechenden Infrastruktur wie die Nabucco Pipeline unverzichtbar sein. Die Zeiten nationaler Energiemärkte seien endgültig vorbei. Nicht zuletzt zur Integration Erneuerbarer Energie müsse der Energieinfrastruktur oberste Priorität im Planungsrecht eingeräumt werden. Investitionen in Forschung, Entwicklung und technologische Innovation seien von immenser Bedeutung, um die Energieversorgung in Zukunft gewährleisten zu können. Ein Strukturwandel im Energiebereich kann aus Sicht der IV nur über neue Technologien erfolgen und hier dürfe die europäische Industrie gegenüber China oder den USA nicht die Marktführerschaft verlieren.
Kontakt: IV Niederösterreich
Industriellenvereinigung NÖ, Schwarzenbergplatz 4, A-1031 WienKontakt: Mag. Michaela Roither,
Geschäftsführerin Landesgruppe NÖ
T: 43 1 711 35-2443 | F: 43 1 711 35-2916
