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Wien, 29.05.2009

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3M produziert Schutz gegen Neue Grippe

Im Gesundheitswesen sind Know-how und Produkte aus Niederösterreich gefragt. Ein Großteil der Atemschutzmasken, die bei Grippe-Pandemien zum Einsatz kommen könnten, werden von 3M produziert. Das Unternehmen hat seine Österreich-Zentrale in Perchtoldsdorf.


Bei der Bekämpfung der Schweinegrippe könnte neben dem Pharmakonzern Baxter, der in Orth/Donau an der Entwicklung eines Impfstoffs arbeitet, noch einem weiteren niederösterreichischen Unternehmen im Ernstfall große Bedeutung zukommen. Denn ein Großteil jener Atemschutzmasken, die bei einer Pandemie die Bevölkerung vor dem gefährlichen Virus schützen sollen, stammt aus der Erzeugung des Multitechnologiekonzerns 3M, der seine Österreich-Zentrale in Perchtoldsdorf betreibt.


Herzulande kennt man 3M vor allem als Hersteller bekannter Markenartikel, wie beispielsweise "Scotch"-Klebebänder oder "Post-it"-Haftnotizen. Das Unternehmen investiert stark in die Bereiche Forschung und Entwicklung - im vergangenen Jahr wurden allein in den USA 561 neue Patente eingereicht. 2008 hat 3M in Österreich mit 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,6 Millionen Euro erzielt. 3M mit Hauptsitz in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota besitzt Niederlassungen in über 60 Ländern der Welt und erzeugt rund 50.000 verschiedene Produkte. Dabei reicht das Sortiment von Schleifmitteln und Klebebändern für Industrie und Haushalt, Medizin-, Umwelt- und Arbeitsschutzprodukten über Präsentationssysteme und Büroartikel bis zu Reflexfolien für die Verkehrssicherheit. Weltweit erwirtschaftete der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr mit fast 80.000 Beschäftigten einen Umsatz von 25,3 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber 2007.


http://www.3m.com/at



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