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27.01.2012

Konjunkturelle Störfaktoren fordern Tribut

Die jüngste von der IV-Niederösterreich durchgeführte Konjunkturumfrage – an der insgesamt 21 Unternehmen mit 8.029 Mitarbeitern teilnahmen – zeigt: die konjunkturellen Störfaktoren haben an Breite gewonnen, insbesondere die Auftragssituation und Geschäftslage haben sich eingetrübt. Erfreulich ist aber der positivere Ausblick der Unternehmen.

Ließen die letzten Umfragezahlen der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV NÖ) nur wenig Gutes für das neue Jahr erwarten, zeichnet die aktuelle Konjunkturerhebung ein etwas besseres Bild. Zwar sind die Ist-Werte gegenüber dem Vorquartal erwartungsgemäß weiter gesunken, die zukunfts-gerichteten Indikatoren (Geschäfts- und Ertragslage in 6 Monaten) mit Ausnahme der Beschäftigtenzahlen zeichnen jedoch ein positiveres Bild als zuletzt.

 

„Das Jahr 2012 wird zwar keinen so dynamischen Aufschwung bringen wie die erste Jahreshälfte 2011, die Gefahr einer Rezession besteht in der heimischen Industrie vorerst aber nicht", erklärt IV NÖ-Geschäftsführerin Mag. Michaela Roither. „Die Verunsicherungen in Bezug auf einige Europäische Kernländer haben anscheinend vorerst an Schrecken eingebüßt"

 

Inzwischen werden gerade auf politischer Ebene die Weichen für die Zukunft gestellt: „wir benötigen kluges Sparen, das uns ermöglicht, dennoch in die Zukunft investieren zu können.", so der Präsident der IV- NÖ, Johann Marihart. Gerade jetzt - nach dem Downgrading - dürften keine strukturellen Fehler gemacht werden - „das heißt insbesondere auch keine Erhöhung der Arbeitskosten und weitere steuerliche Belastungen für Unternehmen und Leistungsträger. Neue Steuern gehen zulasten der Wettbewerbsfähigkeit und vernichten potenziell Arbeitsplätze und Wohlstand, das muss uns allen klar sein", so der IV-NÖ Präsident weiter.


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