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10.11.2011

Karriere mit Industrie-Lehre

Industrietechniker nennt sich ein Diplom, das zeigt, was der Lehrberuf kann.

Der 26-jährige Christopher Schneeberger ist einer der ersten Niederösterreicher, die es schon in der Tasche haben - die Rede ist vom Diplom zum „Industrietechniker". Im Rahmen der Ordentlichen Vollversammlung der Industriellenvereinigung NÖ in der Donau Universität in Krems fand die erste feierliche Übergabe statt.

Konkret besteht dieses Diplom aus einer abgeschlossenen Industrielehre, der Werkmeisterprüfung und der BHS-Matura. Aufgrund der Berufserfahrung und Werkmeisterprüfung ist der „Industrietechniker" höher anzusiedeln als eine BHS-Matura allein - schließlich vereinbart er Theorie und Praxis auf einzigartige Weise.

„Das Industrietechnik-Diplom soll zeigen, wie toll eine Karriere in der Industrie verlaufen kann", erklärt Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung. Allerdings handle es sich dabei auch um ein „anstrengendes Curriculum", da die Ausbildung berufsbegleitend erfolgt.

 

Was einen Menschen dazu bewegt, diese Hürde auf sich zu nehmen? „Ich wollte einfach besser qualifiziert sein und denke, dass mein Job dadurch krisensicherer ist", erklärt der diplomierte Industrietechniker Christopher Schneeberger.

Begonnen hat er mit einer Zerspanungstechnik-Lehre bei der Firma KBA Mödling. Den Werkmeister und die Matura hat er nach Lehrabschluss berufsbegleitend absolviert. „Wir sind total stolz auf ihn. Das ist sehr hilfreich für seine Karriere im Betrieb", kommentiert KBA-Vorstand Leopold Achatz dieses Engagement.

 

Weitere Infos zum Diplom: www.karrierekick.at/noe


Fotos
vlnr.: KBA-Vorstand Leopold Achatz, IVNÖ-Geschäftsführerin Michaela Roither, Christopher Schneeberger, Landesrätin Barbara Schwarz, IVNÖ-Präsident Johann Marihart.
vlnr.: KBA-Vorstand Leopold Achatz, IVNÖ-Geschäftsführerin Michaela Roither, Christopher Schneeberger, Landesrätin Barbara Schwarz, IVNÖ-Präsident Johann Marihart.