Mehr positive Resonanz für die blau-gelbe Industrie
Auch heute wird die Industrie noch vielerorts in negativen Dimensionen wahrgenommen: die „rauchenden Schlote" sind fest in den Köpfen der Menschen verankert, positive Initiativen zu Umweltschutz, CSR oder gesellschaftspolitischen Themen finden nur wenig Beachtung.
Wie wichtig aber gerade die positive Resonanz der Industrie in der Öffentlichkeit ist, unterstreicht eine Vielzahl von Bemühungen in verschiedenen Europäischen Kernstaaten: so hat das französische Wirtschaftsministerium - unter ausdrücklicher Patronanz des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy - eine „Semaine de l' Industrie" ins Leben gerufen: mit Unterstützung der Arbeitgeberverbände wurden zahlreiche Events konzipiert, um die Türen zum produzierenden Sektor zu öffnen (http://www.semaine.industrie.gouv.fr/) sowie der Bevölkerung positive Initiativen zu vermitteln.
Auch das Image der niederösterreichischen Industrie bleibt aus Sicht vieler Protagonisten hinter den Möglichkeiten zurück. Bereits in der Vergangenheit wurde versucht mit einzelnen Initiativen eine Verbesserung der Wahrnehmung der niederösterreichischen Betriebe zu erreichen. Eine Imageverbesserung, von der die Industrie nur profitieren kann: als Arbeitgeber, als Partner und Gegenspieler zur Politik, als Wirtschaftskraft im Land - sowie als Produzent einer Vielzahl von Produkten für den heimischen Bedarf - ebenso wie für Exportzwecke.
Um das Bewusstsein für das positive Wirken der niederösterreichischen Industrie zu verstärken, sollen ab Herbst einige integrierte Maßnahmen gestartet werden. Alle mit dem Ziel, die positive Wahrnehmung der relevanten Zielgruppen gegenüber der Industrie zu verstärken - sowie etwaig bestehende Vorurteile abzubauen:
- Arbeitskreis/ Workshop (geplant Herbst/ Winter 2011)
In einem Workshop mit den Kommunikatoren in den Unternehmen, sollen gemeinsame Botschaften definiert werden. Wie können auf betrieblicher Ebene Interessenslagen der Industrie adäquat verkauft werden? Wie können gerade die Unternehmen einen Teil der regionalen Kommunikationsarbeit übernehmen. - Tag der offenen Tür (geplant Frühjahr 2011)
Im Frühjahr soll die Niederösterreichische Industrie Ihre Türen öffnen - um wie bereits in der Vergangenheit Einblicke in den betrieblichen Alltag zu geben: als Arbeitgeber, der Ausbildungsmöglichkeiten bietet, Arbeitsplätze vor Ort zu Verfügung stellt und mit regionaler Präsenz im globalen Wettbewerb agiert. - Industrie-Frühstück (ab November 2011)
Mit einem Leitbetriebe Frühstück soll eine Plattform geschaffen werden, die einen offenen, ehrlichen und direkten Austausch zwischen den wichtigsten Unternehmen des Landes und der Landespolitik herstellt. Ein Wunsch, der auch von den Vorstandsmitgliedern der IV Niederösterreich geäußert wurde.
- Presse und Medienarbeit der IV/ Medienkooperationen (laufend)
Wie bereits bisher soll auch die Medienarbeit der IV-Niederösterreich ein Stück zu Verbesserung des Images der Niederösterreichischen Industrie beitragen.
Darüber wird auch an einem größeren, Organisationsübergreifenden Forum gearbeitet, dass die längerfristigen Initiativen des Landes entsprechend verankern soll.


