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05.05.2011

AGRANA und ICEP unterstützen die Kleinbauern-Kooperative cooperCUC in Brasilien

AGRANA steht für die Veredelung landwirtschaftlicher Rohstoffe zu hochwertigen Lebensmitteln. Der Trend zu gesunder Ernährung, aber auch das Wachstum in Schwellenländern tragen zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens bei.

Im Rahmen der CSR-Kooperation mit der österreichischen Entwicklungsorganisation ICEP erhält die brasilianische Kleinbauern-Kooperative cooperCUC professionelle Unterstützung bei ihrer kaufmännischen Weiterentwicklung. Ziel des Projekts ist die langfristige Sicherung des Einkommens für mehr als 300 Kleinbauern-Familien im verarmten Nordosten Brasiliens.

 

Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG, erklärt das Anliegen von AGRANA: „Mit dem Projekt „cooperCUC" will AGRANA Kleinbauern aus der ärmsten Region Brasiliens durch professionelle Unterstützung helfen, langfristig erfolgreich zu wirtschaften. Besonders interessant ist dabei die Nähe zu unserem eigenen Fruchtzubereitungsgeschäft, da auch die Kooperative cooperCUC durch Fruchtveredelung Familien ein Einkommen und damit Lebensqualität bietet."

 

Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in kaum einem Land so groß wie in Brasilien. Speziell der Nordosten Brasiliens spiegelt keines der allgemeinen brasilianischen Klischeebilder wider. Die sehr trockene Region kämpft mit lang anhaltenden Dürrezeiten und ist dennoch landwirtschaftlich geprägt. So auch der Bundesstaat Bahia - das Projektgebiet. 70% der Bevölkerung lebt in städtischen

Ballungszentren, meist in Elendsvierteln, denn das karge Leben am Land bietet auf den ersten Blick kaum Perspektiven. Dass das nicht so sein muss, zeigt die Initiative cooperCUC: eine Kleinbauern-Kooperative, die sich durch die Verarbeitung und Vermarktung heimischer Früchte zu Fruchtaufstrichen, allen voran den Früchten des Umbu-Baums, eine Einkommensquelle geschaffen hat.

 

„Die Qualität der Produkte stimmt, doch durch den Erfolg der letzten Jahre steht unsere

Partnerorganisation cooperCUC heute vor neuen Herausforderungen", so Astrid Taus von ICEP: „Auf der einen Seite entsprechen die internen Verwaltungsstrukturen der Kooperative, insbesondere die

Buchhaltung, nicht mehr den zu verwaltenden Volumina, andererseits hängt die Vermarktung der Produkte von einigen wenigen Abnehmern ab."

 

Genau hier setzt die Projektpartnerschaft mit AGRANA an: Die Professionalisierung von cooperCUC wird durch kaufmännisches Know-how gezielt gefördert. Neben Beratungsmaßnahmen für eine professionelle Buchhaltung wird die Kooperative bei der Entwicklung eines Marketingkonzepts für die kommenden Jahre unterstützt. Ziel ist die langfristige Sicherung des Einkommens für mehr als 300 Kleinbauern-Familien.

Das Projekt ist vorläufig auf ein Jahre angelegt - mit Option auf Verlängerung. „Den Projektfortschritt

bekommen wir von ICEP lückenlos dokumentiert. So können wir sicher stellen, dass das Geld vor Ort

zweckgewidmet eingesetzt wird", erläutert Johann Marihart den Projektansatz.

 

ICEP - weltweit mehr unternehmen

Die Entwicklungsorganisation ICEP-Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten ist 1996 als

private, unabhängige Initiative entstanden, um von Österreich aus einen effektiven Beitrag zur globalen Armutsbekämpfung zu leisten.

ICEP ist überzeugt, dass arme Menschen in Entwicklungsländern durch Ausbildung zu Akteuren der

eigenen Entwicklung werden können. Diesen Zugang nennt ICEP Empowerment. Empowerment beginnt damit, Perspektiven aufzuzeigen und Initiativgeist zu wecken. Daher investiert ICEP in Köpfe und unterstützt Menschen in Entwicklungsländern durch Ausbildung dabei, ihre eigenen Talente und

Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und Know-how aufzubauen. ICEP konzipiert und implementiert in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Projekte in Afrika, Lateinamerika und Zentralasien.

In Österreich sieht ICEP seine Aufgabe darin, österreichische Unternehmen für die Anliegen der

Entwicklungsländer zu sensibilisieren, globale Armutsbekämpfung auch als Nutzen für die Wirtschaft zu thematisieren und österreichische Unternehmen im Rahmen ihrer CSR-Strategien zu motivieren, sich global zu engagieren.

Mehr Information unter www.icep.at

 

AGRANA Beteiligungs-AG

Mit einem Konzernumsatz von rund 2 Mrd. EUR und etwa 8.000 Mitarbeitern weltweit ist AGRANA eines der führenden Zuckerunternehmen in Zentral- und Osteuropa, bedeutender Produzent von

kundenspezifischen Stärkeprodukten in Europa und größter Anbieter von Bioethanol in Österreich und

Ungarn, Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen für die Molkereiindustrie und einer der bedeutendsten Erzeuger von Fruchtsaftkonzentraten in Europa.

 

AGRANA Corporate Social Responsibility (CSR)

AGRANA, als international tätigem Veredler landwirtschaftlicher Rohstoffe, ist ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen ein besonderes Anliegen. Nachhaltiges Wirtschaften ist für AGRANA integrierter Bestandteil der Unternehmensphilosophie und ein wichtiger Grundsatz für die Abwicklung des operativen Geschäftsalltages. Nachhaltigkeit bedeutet für AGRANA dabei nicht nur das Bemühen um einen Einklang zwischen Ökonomie und Ökologie, sondern beinhaltet als dritte Säule auch soziale Verantwortung. Gemäß den Grundsätzen moderner Corporate Social Responsibility (CSR) ist AGRANA als bedeutendes Industrieunternehmen in Zentraleuropa mit globaler Präsenz bestrebt, ihre gesellschaftliche Verantwortung überall bestmöglich wahrzunehmen.

Mehr Information unter www.AGRANA.com

 


Fotos
Astrid Taus, ICEP und Johann Marihart, Agrana, fördern Kleinbauern-Familien in Brasilien.
Astrid Taus, ICEP und Johann Marihart, Agrana, fördern Kleinbauern-Familien in Brasilien.