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[ 07.06.2010 ]
Tertiärisierung der IndustrieInnovative Dienstleistungen sichern zunehmend den Wettbewerbsvorteil erfolgreicher Industriebetriebe.Mit einem möglichen Zukunftsszenario der NÖ Industrie beschäftigten sich die IV NÖ Arbeitskreise „Generelle Industrielle Rahmenbedingungen" und „Forschung, Innovation und Technologie" bei ihrer jüngsten Sitzung. Der Leiter des Geschäftsfelds Produktionssysteme und Standortentscheidungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, Dr. Marcus Schröter, referierte über „Hybride Industriekonzepte". Dabei stellte er eine aktuelle Studie aus Deutschland vor, in der der Stellenwert produktbegleitender Dienstleistungen in der Industrie untersucht wurde.
Bereits ein Drittel des verarbeitenden Gewerbes hat mittlerweile innovative Dienstleistungen entwickelt, wobei die Branchen Maschinenbau, Elektroindustrie sowie Medizin-, Mess-, und Steuertechnik besonders aktiv sind. „Jene Branchen mit komplexen Produkten haben einen erhöhten Anteil an Serviceinnovationen. Diese neuen Angebote sind wichtiges Instrument, um sich von Mitbewerbern abzugrenzen", erklärte Schröter. Zudem wurden neue Geschäftsmodelle (z.B. Pay per use, Fixe rate) mit „traditionellen" Geschäftsmodellen (Verkauf eines Produkts) verglichen, um mögliche Trends abzuleiten. |
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