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[ 04.05.2010 ]

NÖ-Forschungsabend NÖ bei Zizala

Wie ist die Forschungslandschaft in Niederösterreich aufgestellt? Diese Frage stand beim IV NÖ-Mitgliedertreffen bei der Zizala Lichtsysteme GmbH im Mittelpunkt.

Passend zum Thema Forschung fand das IV NÖ-Treffen bei einem der innovativsten Industriebetriebe Niederösterreichs, der Zizala GmbH in Wieselburg statt. Gastgeber und Zizala-Geschäftsführer

Ing. Mag. Hubert Schuhleitner stellte den „technologiegetriebenen Automobilzulieferer" vor. Vor zwei Jahren wurde das neue Management & Innovation Center (MIC) eröffnet. Mittlerweile überlege der Konzern,  einen weiteren Turm des MIC zu errichten, da der Innovationsbereich immer mehr an Bedeutung gewinne, so Schuhleitner. Mit 1.250 Mitarbeitern ist das Unternehmen der größte Arbeitgeber im Bezirk Scheibbs und erwirtschaftet mit der Konzerngruppe 230 Millionen Euro pro Jahr. Der Betrieb produziert innovative Lichtsysteme für die Premiumhersteller der europäischen Autoindustrie. Von Audi über BMW bis Rolls Royce: Technik aus dem Mostviertel ist bei den Topmarken gefragt.

 

Antizyklisch investieren

Von der Innovationskraft des Unternehmens zeigte sich auch die Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Dr. Henrietta Egerth-Stadlhuber, beeindruckt: „Unternehmen wie Zizala wünschen wir uns mannigfaltig." Zur aktuellen Forschungspolitik befragt, appellierte sie an Unternehmen und Politik gleichermaßen antizyklisch zu investieren. In Niederösterreich trage der Unternehmenssektor einen entscheidenden Anteil an den Forschungsinvestitionen im Land, so Egerth. Da auch die öffentliche Hand in den vergangenen Jahren ihre Anstrengungen im F&E-Bereich deutlich ausgeweitet hätte, sei eine positive Entwicklung festzustellen. „Niederösterreich hat aufgeholt, liegt aber weiterhin hinter den Top 3-Forschungsländern Wien, Oberösterreich und der Steiermark." Vor allem bei den COMET-Zentren konnte Niederösterreich punkten. Wichtig sei, diesen Weg auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht zu verlassen. Viel mehr müsste es gelingen, der Bevölkerung die Bedeutung von F&E für Arbeitsplätze und Wohlstand bewusst zu machen.  

 

Technologiepolitik fortsetzen

Die niederösterreichische Technologiepolitik stellte anschließend HR Mag. Irma Priedl, Bereichsleiterin der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie der NÖ Landesregierung, vor. Sehr positiv seien die Entscheidungen der Komet-Jury verlaufen. Von österreichweit fünf K2-Kompetenzzentren konnte ein Hauptstandort für Niederösterreich gewonnen werden, zudem gebe es weitere zwei K1-Zentren sowie drei K-Zentren. Diese Zentren hätten sich als wichtiger Partner für die Unternehmen erwiesen, so Priedl, die zudem das Programm des Innovationsassistenten vorstellte. Zu Jahresbeginn war die Förderung  ausgeweitet worden, um auch von Großbetrieben in Anspruch genommen zu werden. Dadurch konnte eine weitere Maßnahme des von Land NÖ, IV NÖ und WK NÖ gemeinsam erarbeiteten „Industriepolitischen Strategieprogramms für Niederösterreich" umgesetzt werden.             

 

http://www.zizala.at/

http://www.ffg.at/

http://www.noel.gv.at/wirtschaft-arbeit/Wirtschaft-Tourismus-Technologie.html



Unternehmensführung mit Zizala-Geschäftsführer Ing. Mag. Hubert Schuhleitner
Unternehmensführung mit Zizala-Geschäftsführer Ing. Mag. Hubert Schuhleitner

 



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