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[ 29.04.2010 ]
Potentiale ausschöpfen"Es ist erfreulich, dass Land, IV und WK in Niederösterreich gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Unternehmen während der wirtschaftlich schwierigsten Zeit seit Jahrzehnten bestmöglich zu unterstützen", stellt IV-Niederösterreich-Präsident Johann Marihart in seinem aktuellen Leitartikel fest.Das „Industriepolitische Strategieprogramm für Niederösterreich" soll regionale Antworten auf ökonomische Herausforderungen geben und einen Beitrag zur weiteren Verbesserung des blau-gelben Industriestandorts leisten. Mit der Energie-Initiative für die niederösterreichische Industrie wird bereits eine weitere Maßnahme des gemeinsamen Programms umgesetzt. Es ist erfreulich, dass Land, IV und WK in Niederösterreich gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Unternehmen während der wirtschaftlich schwierigsten Zeit seit Jahrzehnten bestmöglich zu unterstützen und auf die Zukunft vorzubereiten.
Energiekosten sind ein entscheidender Standortfaktor und betreffen sämtliche Industriebranchen. Die heimische Industrie zählt bereits seit Jahren zu den energie-effizientesten der Welt. Laut Mitgliederumfrage verfügen 80 Prozent der befragten Unternehmen über einen Mitarbeiter, der für betriebliches Energiemanagement zuständig ist. Beinahe drei Viertel haben bereits Beratung in Anspruch genommen. Trotz dieser Aktivitäten orten beinahe 50 Prozent der Betriebe Informationsbedarf in Sachen Energie-Effizienz. Aktuelle Experten-Information, Best Practice-Beispiele in der Industrie sowie die Kenntnis über bestehende Förderungen werden im Rahmen einer Workshop-Serie vorgestellt und angeboten. Land, IV NÖ und WK NÖ bieten den Betrieben damit eine attraktive Plattform, um Einsparungspotentiale optimal identifizieren und ausschöpfen zu können.
Die Energie-Initiative ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Umwelt: Auf der einen Seite können Betriebe Kosten senken und ihre Wirtschaftlichkeit steigern, andererseits leistet die NÖ Industrie damit einen weiteren Beitrag zu einer noch umweltfreundlicheren Produktion. Die Maßnahme zeigt deutlich: Die Industrie ist nicht Problem, sondern viel mehr wichtiger Teil der Lösung bei Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes.
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