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[ 14.04.2010 ]
Energie-Initiative für die NÖ IndustrieMehr Energieeffizienz und damit verbunden natürlich Einsparungen bei den Energiekosten - das ist das zentrale Ziel der „Energie-Initiative für die niederösterreichische Industrie“, die heute von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, dem Präsidenten der IV NÖ Johann Marihart und Sonja Zwazl, der Präsidentin der WKNÖ, sowie dem Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik, Herbert Greisberger, präsentiert wurde.Die Initiative startet als eine von insgesamt 14 Maßnahmen des „Industriepolitischen Strategieprogramms", mit dem IV, WKNÖ und Land den Industriestandort Niederösterreich weiter stärken wollen.
Zwei Drittel der befragten Unternehmen geben in einer gemeinsam von Industriellenvereinigung und der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer NÖ durchgeführten Befragung unter den blau-gelben Industriebetrieben an, ihr Einsparungspotenzial im Energiebereich lediglich „ungefähr" oder gar nicht einschätzen zu können. Mit der „Energie-Initiative für die niederösterreichische Industrie" soll hier gegengesteuert und Wissen über Einsparungspotenziale vermittelt werden, so IV-Präsident Johann Marihart. „Nach dem Motto ‚Vorsprung durch Know-how' verfolgen wir damit ein klares Ziel: Niederösterreich soll als Benchmark für energieeffiziente Prozesse in der österreichischen Industrie positioniert werden."
Mit der Initiative werden bis Herbst interessierten Unternehmen Einsparungspotenziale und relevantes Know-How in sechs gemeinsam organisierten Workshops vermittelt. Der Startschuss erfolgt am 4. Mai bei einer Kick-off-Veranstaltung im Haus der Industrie in Wien. Die Themen der einzelnen Workshops orientieren sich an jenen Schwerpunkten, die sich aus der erwähnten Umfrage unter Industriebetrieben sämtlicher Unternehmensgrößen und aus den verschiedensten Industriebranchen ergeben haben.
„Schätzungen gehen davon aus, dass Industriebetriebe durch entsprechende Maßnahmen bis zu 20 Prozent ihres jetzigen Energieaufwands einsparen könnten", unterstrich WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl den hohen betriebswirtschaftlichen Nutzen energieeffizienter Maßnahmen. Wie sehr sich die Inanspruchnahme entsprechender Beratungsangebote rechnet zeigt das Beispiel der Ökologischen Betriebsberatung der WKNÖ. „Jeder Euro, der hier in eine Energie-Beratung investiert wird, schlägt sich im Schnitt mit Einsparungen von 20 Euro nieder."
„Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind mittlerweile aus der blau-gelben Wirtschaft nicht mehr wegzudenken", führte Landesrätin Petra Bohuslav seitens des Landes NÖ aus. Das Land ist über den Bau.Energie.Umwelt Cluster der ecoplus und das Ökomanagement in die Initiative eingebunden. Bohuslav hob in ihren Ausführungen hervor, dass das Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit deshalb auch fixer Bestandteil der neuen Wirtschafsstrategie des Landes sein wird.
Herbert Greisberger geht in seinen Erläuterungen auf die ökonomische Bedeutung der Thematik ein: „Mit innovativen Energiedienstleistungen können in der Industrie wirtschaftliche Potenziale durch Steigerung der Energieeffizienz gehoben werden. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Industrie und schafft qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in Niederösterreich".
Relevante Downloads zu den einzelnen Fachbereichen der Energieinitiative finden Sie unter "Weitere Beiträge" auf dieser Seite. |
![]() v.l.n.r.:Präsidentin WKNÖ Sonja Zwazl, Präsident IV NÖ Johann Marihart, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav
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