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[ 12.10.2009 ]
Bene: (Zusammen-)Arbeiten wie nie zuvorEine Studie zu „New Working Environments“ war Ausgangspunkt der Zusammenarbeit von Bene mit dem Londoner Designbüro PearsonLloyd. Das Ergebnis ist PARCS, ein unkonventionelles Möbel-Set für vielfältige Arbeitslandschaften.„Unserer Meinung nach sind noch zu viele Unternehmen und Manager einem Denken verhaftet, wonach Menschen nur dann arbeiten, wenn sie an einem Schreibtisch sitzen", erklärt Tom Lloyd: „Es bedarf der Aufgeklärtheit, Progressivität und des Realitätssinns um zu erkennen, dass auch jemand, der auf einem Sofa sitzt, Mehrwert für das Unternehmen schaffen kann." Die neuen Technologien haben Bewegung ins Büro gebracht: Informationen sind ständig verfügbar, Arbeitsprozesse und -abläufe verändern sich. Kommunikation und Kreativität sind dabei entscheidend für Produktivität: Erst durch die Bewertung und Vernetzung von Informationen, in ständiger Kooperation mit anderen, entsteht Wissen. Der Bedarf an persönlichem Austausch, an knappen Abstimmungen, kurzfristigen Meetings, raschen Präsentationen wird intensiver und differenzierter. Dort, wo man einander zufällig trifft, findet informeller, spontaner Informationsaustausch statt.
Deshalb verbringen Mitarbeiter weniger Zeit am eigenen Arbeitsplatz, sondern agieren vermehrt an unterschiedlichen Orten im Büro. Sie arbeiten in Teams, finden gemeinsam Ideen, treffen Entscheidungen, tauschen einander spontan aus - möglichst in ungezwungener, anregender Atmosphäre. Gefragt sind Raumstrukturen, die Kommunikation, Kreativität, Konzentration und Rückzug ermöglichen.
Studie „New Working Environments" Wie aber soll das passende Büro-Umfeld für diese vernetzten „Wissensarbeiter" aussehen? Um eine Vorstellung davon zu bekommen, beauftragte Bene bereits vor zwei Jahren die Londoner Designer Tom Lloyd und Luke Pearson mit einer Studie zum Thema „New Working Environments". In ihrer Recherche analysierten PearsonLloyd Verhalten, Tätigkeiten und Bedürfnisse dieser neuen Spezies der Wissensarbeiter - genau dann, wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch oder in formellen Besprechungen saßen.
Außerdem suchten PearsonLloyd nach inspirierenden Orten und Plätzen, an denen Menschen einander gerne treffen - und fanden Pariser Cafés, die spanische Treppe in Rom, alte Städte, eine Felsformation an der Küste Irlands. Luke Pearson: „Uns interessierte herauszufinden, was an Gestaltung einen emotionalen Impuls auslösen und Menschen dazu bewegen kann, bestimmte Plätze für bestimmte Tätigkeiten aufzusuchen."
Rasch war den beiden Designern und dem Bene Projekt-Team klar, dass nicht ein einzelnes Produkt diese Ansprüche erfüllen könne. Es bedarf raumbildender Settings, die Bewegung und Veränderung implizieren. In intensiver Zusammenarbeit mit Bene entstand PARCS: eine Kollektion vielfältig kombinierbarer Möbel und Bauteile, die sich je nach Bedarf konfigurieren, in Beziehung setzen und verändern lassen. So entsteht eine überraschend große Vielzahl an individuellen Arbeitslandschaften für unterschiedlichste Situationen. Vielfältige Funktionen verbinden sich mit Atmosphäre. Jedes Setting erfüllt jedoch in seiner spezifischen Form eine bestimmte Anforderung - und unterstützt so Kommunikation oder Konzentration, Interaktion oder Rückzug.
PARCS - mehr Attraktivität auf wenig Raum Für Büro-Layouts bedeutet diese Entwicklung: Der Flächenbedarf für gemeinschaftlich genutzte Zonen wächst und wird durch Verdichtung in den Arbeitsquartieren des Back Office gewonnen. Statt Verzicht entsteht für Mitarbeiter jedoch Mehrwert: PARCS definiert die neuen Zonen und Bereiche als Orte, an denen Unternehmen und Organisationen die Wertschätzung für ihre Mitarbeiter zum Ausdruck bringen. Thomas Bene, Vorstand Bene AG, bringt es auf den Punkt: „PARCS schafft kooperative und kommunikative Zonen im Büro, die das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter fördern." Charakteristisch ist die entspannte Atmosphäre ähnlich wie bei spontaner oder informeller Kommunikation an zufälligen Orten der Begegnung, etwa in der Cafeteria, am Trinkwasserspender, in der Pause.
Implementierungen von PARCS in großräumige Büro-Szenarien haben die Anmutung von Stadtlandschaften en miniature: mit unterschiedlichen Zonen und Bereichen, Orten und Plätzen, die das gerade richtige Umfeld für Arbeit und Austausch, Kreativität oder Rückzug bieten. „Nachdem das Büro seine Bedeutung als reale Bühne sozialer Interaktion, als Kristallisationspunkt der Unternehmenskultur mehr denn je zu erfüllen hat", so Thomas Bene, „muss auch die Gestaltung des Ortes Büro darauf reagieren."
Über Bene Bene ist überzeugt, dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Gestaltung von Büro- und Arbeitswelten, der Unternehmenskultur und dem Erfolg eines Unternehmens besteht. Dies setzt Bene mit seinen Konzepten, Produkten und Dienstleistungen überzeugend um. Entwicklung, Design und Produktion als auch Beratung und Verkauf sind unter einem Dach vereint. Bene bietet mit 82 Standorten in 33 Ländern und 1.401 Mitarbeitern (Stand 31.7.2009) weltweit seinen Kunden regionalen Zugang zu allen Bene Leistungen. Im Geschäftsjahr 2008/09 erzielte Bene einen konsolidierten Gruppenumsatz von EUR 265,3 Mio. Bene ist Marktführer in Österreich und Nummer sechs in Europa.
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