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[ 12.10.2009 ]

Die COMET Entscheidung für die „Tribologie“ naht!

Die Entscheidung über die Vergabe der COMET-K2-Zentren rückt näher. Am 29. Oktober 2009 wird feststehen, welche Forschungseinrichtungen sich bei der Ausschreibung für die COMET K-Zentren durchgesetzt haben. Unter den bisher erfolgreichen Bewerbern befindet sich auch das Kplus-Kompetenzzentrum für Tribologie in Wiener Neustadt.

Das „Österreichischen Kplus-Kompetenzzentrums für Tribologie" reichte Anfang Juni 2009 den Hauptantrag mit dem Titel „XTribology" (Cross-Tribology) ein, der die Interdisziplinarität der Tribologie hervorheben soll. Tribologie bezieht Kenntnis insbesondere aus den Wissensdisziplinen Physik, Chemie, Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau und Elektrotechnik in die Forschungsarbeiten ein. Über den Sommer wurden die Anträge von internationalen Fachgutachtern evaluiert. Anfang Oktober 2009 musste sich jeder Bewerber einem Hearing stellen, das Hearingkomitee für den Antrag „XTribology" umfasste vier internationale Fachgutachter, vier internationale Gutachter des Hearingkomittes, Vertreter der mit der Evaluierung beauftragten Organisationen (Forschungsförderungsgesellschaft, Fond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Christian Doppler Gesellschaft) und Vertreter der betroffenen Fördergeber (Bund, Länder).

 

Seitens des Bewerberkonsortiums waren jeweils fünf Personen zum Hearing zugelassen. Für „XTribology" stellten sich dem Hearing der kaufmännische Geschäftsführer und der wissenschaftliche Leiter des „Österreichischen Kompetenzzentrums für Tribologie", zwei im Kompetenzzentrums angestellte Forscher - eine Key Researcherin und ein Junior Researcher -  sowie ein Vertreter des Industriepartners OMV. Insbesondere die Einbeziehung von im Kompetenzzentrum angestellten Nachwuchsforschern wurde äußerst positiv von den Gutachtern aufgenommen, da dies einerseits ein deutlicher Unterschied zu anderen Bewerbern war und andererseits vermittelt, wer zukünftig für die Forschungsleistung verantwortlich zeichnet.

 

Das Hearing umfasste eine 30-minütige Präsentation, zudem wurden die Hearingteilnehmer in einer zweistündigen intensiven Fachdiskussion von den internationalen Gutachtern gefordert.

Die Fragen der Gutachter im Hearing „XTribology" konnten vollständig und inhaltlich fundiert beantwortet werden. Positiv wahrgenommen wurden auch die ambitionierten Ziele des Antrags „XTribology". Die Relevanz der Tribologie für die Wirtschaft und der zukünftige Forschungsbedarf konnte eindrucksvoll verdeutlicht werden, da die durch eine optimale Anwendung des Tribologie-Wissens erzielbare Energie- und Werkstoffeffizienz (Reibung und Verschleiß) sowie die Produktzuverlässigkeit bzw. Funktionssicherheit etwa zehn Milliarden Euro pro Jahr in Österreich einsparen helfen könnte. Ein enormer Effekt für Umwelt und Klima!

 

Die Entscheidung, welcher der drei Bewerber eines von zwei COMET-K2-Zentren zugesprochen erhält, fällt am 28./29. Oktober 2009. Mehr als 100 nationale und internationale Industrieunternehmen hoffen, dass „XTribology" unter den zwei Gewinnern sein wird. Letztendlich geht es für diese Unternehmen, unter denen sich auch zahlreiche niederösterreichische Leitbetriebe befinden, um die Mitwirkung an der finanziell geförderten kooperativen Forschung in der Tribologie und der Fortsetzung der siebenjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Kplus-Kompetenzzentrum für Tribologie in Wiener Neustadt.

 

http://www.ac2t.at/








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