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[ 07.09.2009 ]

Innovationen sichern den Erfolg von morgen

Wirtschaftlich schwierige Zeiten müssen Anlass sein, sich neuen Ideen zuzuwenden, meint der Präsident der IV-NÖ, Johann Marihart, in seinem aktuellen Editorial in den "iv.positionen".

Klimaschutztechnologie und damit verbundene „Green Jobs" könnten eine wichtige Zukunftsperspektive bieten. 

 

Wirtschaftsforschungsinstitute haben im Sommer mit der Ankündigung einer Bodenfindung der Weltkonjunktur kurzfristig für Entspannung in der Öffentlichkeit gesorgt. Wann und vor allem wie der Aufschwung aussehen könnte, ist allerdings noch sehr unklar. Eines ist jedoch gewiss: Die Herausforderungen für Unternehmen und Politik werden nach der Sommerpause nicht geringer. Neben Fragen der Arbeitszeitflexibilisierung oder Unternehmensliquiditätsstärkung müssen auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit chancenreiche Zukunftsfelder bestmöglich genutzt werden.     

Ein mögliches Zukunftsfeld ist zweifelsohne im Bereich der Umwelt- und Klimaschutztechnologien angesiedelt. Die Bedeutung der Klima- und Energiepolitik ist in den vergangenen Jahren immer stärker ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Dabei haben IV und BusinessEurope mehrfach darauf hingewiesen, dass Klimaschutz eine globale Herausforderung ist, auf die es eine globale Antwort geben muss. Mit nachhaltigen Investitionen in eine umweltfreundlichere Produktion hat die heimische Industrie auch in Niederösterreich bewiesen, dass sie bei der Herausforderung „Klimaschutz" Teil der Lösung ist. So positioniert sie sich bereits heute als Motor für energieeffizientes und umweltfreundliches Wachstum.

 

Die Entwicklung und Markteinführung neuer Technologien sind Voraussetzung, um erstens wettbewerbsfähig zu bleiben und zweitens umweltfreundlich zu produzieren. Und genau in diesem Bereich müssen die Chancen der Zukunft genutzt werden. Indem Österreich massiv in Forschung und Entwicklung investiert, um bis 2020 unter die Top 3 in Europa im Bereich Umweltschutztechnologie zu kommen. Ambitionierte Energie- und Klimaschutzziele sind nur mit einer Steigerung der Energieeffizienz zu meistern. Dass in diesem Bereich viel passiert, zeigt beispielsweise SUNPOR, die Styropor bzw. EPS zur Wärmedämmung von Gebäuden produziert. (s. Bericht auf S. 10) Auch in anderen Bereichen arbeiten heimische Industriebetriebe an einer modernen Energiezukunft. Hier sei auf die Themen Elektromobilität und Smart Grids (Digitale Technologien zur Effizienzsteigerung und Sicherheit in der Energieversorgung) verwiesen.

 

Die Entwicklung im Bereich der Umwelt- und Klimaschutztechnologie ist sehr dynamisch. Umsatz, Beschäftigung und Exporte sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Erfreulich ist, dass die heimische Industrie diese Chancen rechtzeitig erkannt hat und massiv auf Investitionen im Energie- und Umweltbereich und damit auf „Green Jobs" setzt. Angesicht der konjunkturellen Herausforderungen, die uns noch länger begleiten werden, ist jeder Wachstumsmarkt willkommen.



DI Johann Marihart, Präsident IV NÖ
DI Johann Marihart, Präsident IV NÖ




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