[ 25.06.2009 ]
SUNPOR eröffnet modernste EPS-Produktion Europas
SUNPOR hat WERK II in St. Pölten-Radlberg eröffnet. Damit arbeitet in Niederösterreich Europas modernste Produktion für den Kunststoff EPS* (landläufig „Styropor“), der sich weltweit als führendes Material am Wachstumsmarkt der Gebäudedämmung etabliert. Das Werk hat auch sicherheits- und umwelttechnisch Modell-Charakter.
Die modernste und drittgrößte EPS-Fertigung Europas, 55 Millionen Euro Investitionsvolumen, 45 neue Arbeitsplätze: Die Eröffnung des zweiten Produktionsstandortes von SUNPOR in St. Pölten-Radlberg setzt ein starkes Aufbruchssignal am Industriestandort Niederösterreich, wie auch Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav betont: „Dieses Großprojekt ist ein klares „Ja" zum Wirtschaftsstandort NÖ. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten freut es umso mehr, wenn ein niederösterreichischer Paradebetrieb wie SUNPOR investiert, internationale Märkte bearbeitet und somit das Fundament für eine weitere erfolgreiche Zukunft festigt.", betonte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der Eröffnung des WERK II.
Olav N. Sunde, Chef des norwegischen Eigentümerkonzerns O.N. Sunde AS, umriss die strategische Perspektive: „Effizienter Einsatz von Energie und das Gegensteuern zum Klimawandel sind zu zentralen Fragen der Gegenwart geworden. Die Dämmung von Gebäuden hat sich international als eine der effektivsten Maßnahmen dafür erwiesen - und EPS als das ideale Material."
Für SUNPOR-Geschäftsführer Franz Schmitzberger ändert die gegenwärtig kritische Wirtschaftslage nichts daran, dass EPS sich als ein Schlüsselprodukt der Zukunft erweisen wird: „Weil EPS in der Gebäudedämmung ein Vielfaches der Energie einspart, die seine Herstellung erfordert. Die internationale Nachfrage wächst Jahr für Jahr konstant. Mit der mehr als 100%igen Steigerung des Jahresausstoßes auf 175.000 Tonnen ist SUNPOR aufgestellt, um das Marktpotenzial, das sich da auftut, konsequent auszuschöpfen."
Das Werk umfasst ein Logistik-Terminal für den Antransport der Rohstoffe sowie die Produktion mit einer Kapazität von rund 100.000 Jahrestonnen EPS-Granulat. Mit modernster Abluftreinigung und Brandschutztechnologie, der Verlagerung von jährlich 2.600 Gefahr-gut-Transporten von der Straße auf die Schiene und der Nutzung von Heizwärme aus Biomasse der benachbarten Firma Egger hat das Werk in St. Pölten-Radlberg auch sicherheits- und umwelttechnisch Modellcharakter.
Lage: In St. Pölten-Radlberg, rund 10 Kilometer vom Stammwerk entfernt.
- 55 Millionen Euro Investitionsvolumen
- 100.000 Tonnen Jahres-Produktionskapazität
- 45 Mitarbeiter/-innen
- 42.000 Quadratmeter
- Modernste Brandschutz-Vorrichtungen
- Betriebsfeuerwehr am Firmengelände
- Von der Straße auf die Schiene: jährlich 2.600 Gefahrgut-Transporte
- Energie aus Biomasse: im Äquivalent von 2 Millionen Kubikmeter Erdgas jährlich (Dampfwärme aus dem Biomasse-Heizwerk der benachbarten Firma Egger)
- Unterirdisches Rückhaltebecken im Tankterminal
- Zwei moderne Abluftreinigungsanlagen
www.sunpor.at