STARTSEITE » MEDIEN » IV News » Niederösterreich - Ein europäisches Industrieland

 
 

Navigation






IV Niederösterreich

Schwarzenbergplatz 4
1031 Wien

T. +43 1 711 35-2442
F. +43 1 711 35-2916
E. iv.niederoesterreich@iv-net.at


A | A | A
Impressum Sitemap
[ 05.06.2009 ]

Niederösterreich - Ein europäisches Industrieland

Niederösterreich hat in den vergangenen fünfzehn Jahren einen bemerkenswerten Aufholprozess vorgelegt und sich zu einem modernen Industrieland entwickelt. Voraussetzung für diese Entwicklung war und ist Österreichs Integration in Europa.

Niederösterreich hat in den vergangenen Jahren einen eindrucksvollen Wandel vollzogen und sich von einer agrarisch dominierten Region zu einem Industrieland par excellence entwickelt. "Der Industrie ist es gelungen, ihre Rolle als bedeutendster Wirtschaftsfaktor des Bundeslandes weiter zu festigen und auszubauen", sagt der Präsident der Industriellenvereinigung NÖ Johann Marihart. Mehr als ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung, nämlich 36,80 Prozent, werden heute von der blau-gelben Industrie getragen. Vor zehn Jahren waren es knapp 30 Prozent. "Jeder fünfte Euro, der in Österreichs Industrie erwirtschaftet wird, stammt aus der blau-gelben Industrie", betont Marihart. Als Faustregel gilt, dass der EU-Beitritt und die Ostöffnung Österreich in der Vergangenheit pro Jahr ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 0,5 bis ein Prozent gebracht haben. Und Niederösterreich hat dabei noch stärker profitiert. "Deshalb müssen wir alle für Europa einstehen", appelliert Marihart. Die Industriellenvereinigung hat gemeinsam mit dem ÖGB die Initiative "Unser Arbeitsplatz ist Europa" gestartet, in deren Rahmen über die EU-Wahl und die Wichtigkeit Europas informiert wird. Mehr dazu unter http://www.arbeitineuropa.at/

 

Chancen trotz Krise

Aber auch Niederösterreich ist von den globalen wirtschaftlichen Einbrüchen der vergangenen Monate erfasst worden. Es ist zu befürchten, dass die Folgen der Krise am Arbeitsmarkt noch weit bis in das Jahr 2010 hinein reichen werden. "Jetzt gilt es, alle Kräfte zu bündeln und um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen", betont Präsident Marihart. Gerade die aktuelle Krise zeige aber die wichtige Schutzschirmfunktion der EU für unser Land, betont Marihart. Denn ein kleines Land kann globale Herausforderungen nicht alleine bewältigen. Ein Europa mit einer stabilen Währung und wirtschaftlicher Dynamik stellt die beste Versicherung für die Zukunft dar. Dass Niederösterreich heute "ausgezeichnet aufgestellt" und eine selbstbewusste, wettbewerbsstarke, innovative und moderne Top-Region im Herzen Europas ist, hat seine Gründe nicht zuletzt in Österreichs EU-Mitgliedschaft. Erst durch den EU-Beitritt 1995 und die Erweiterungen 2004 und 2007 konnte Niederösterreich seinen Standortvorteil im Herzen Europas optimal nützen. So investierten ausländische Unternehmen in den ersten zehn Jahren nach dem Beitritt rund 4,3 Milliarden Euro jährlich in Österreich. Im Gegenzug entwickelte sich Österreich in einigen Ländern wie Bulgarien, Slowenien, Kroatien und Serbien zum Top-Investor. Mitte des Jahres 2008 waren in Niederösterreich 580.0084 Menschen beschäftigt - so viele wie noch niemals zuvor. Das bedeutet, dass rund 100.000 neue Arbeitsplätze durch den EU-Beitritt und die EU-Erweiterungen in Niederösterreich entstanden sind. Auch das Exportvolumen spiegelt diese positive Entwicklung wider: 1994 betrug es noch rund 3,2 Milliarden Euro, im Vorjahr waren es 17,9 Milliarden Euro.

 

Gemeinsam viel erreicht

Bislang und auch zukünftig gilt: "Mittel- und Osteuropa bleibt unsere Zukunft - und diese Zukunft hat erst begonnen", betont Marihart. Denn Mittel- und Osteuropa ist weiterhin eine Region mit starken Fundamentaldaten sowie langfristig hervorragenden Wachstums- und Ertragschancen. Die Region bleibt auch künftig ein erweiterter Heimmarkt für Österreichs Industrie: Der Nachholprozess mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten wird noch mindestens eine Generation anhalten. "Wir befinden uns heute in einer schwierigen Situation. Ohne vereintes Europa wären unsere Probleme aber weitaus größer. Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht. Davon haben Unternehmen gleichermaßen wie Arbeitnehmer profitiert", meint IV-NÖ-Präsident Johann Marihart.








BundBurgenlandKärntenNiederösterreichOberösterreichSalzburgSteiermarkTirolVorarlbergWienJunge Industrie